Pressekammer Hamburg – Wo beginnt Rechtsbeugung?

Euer Justitius

Justitius und die Waage der Gerechtigkeit

Die Pressekammer Hamburg
gerät immer mehr in den Verdacht
der Rechtsbeugung.

Viele Menschen machen sich inzwischen darum Gedanken.  –  Nun ist nicht jeder Gedanke von derselben Qualität.

GOOGLet man allerdings Rechtsbeugung und Richterin Simone Käfer findet man erstaunliche Beiträge im Netz.

Einen Gedanken fand ich dabei faszinierend.

Wenn ein Richter eine Rechtsvorschrift so weit dehnt, dass sie kaum mehr erkennbar ist, mit dem Ziel, den Gesetzgeber zu korrigieren, also das Gesetz nachzubessern, weil
es ihm nicht gefällt oder nicht weit genug geht,  dann liegt der Verdacht der Rechtsbeugung nahe.

Was hat das denn nun mit Simone Käfer und der Pressekammer Hamburg zu tun?

Obwohl der BGH und das Verfassungsgericht der juristischen Person nicht dasselbe Persönlichkeitsrecht zugesteht wie der natürlichen Person, versucht die Pressekammer Hamburg nachzubessern unter Missachtung der höchstrichterlichen Rechtssprechung.

Basieren die Persönlichkeitsrechte einer natürlichen Person auf Art. 1 GG
so wird bei juristischen Personen allenfalls ein Schutz nach Art 2 GG zugestanden.
Oder anders ausgedrückt: ein Mensch kann sich in seiner Würde verletzt fühlen.
Eine juristischen Person hat gar keine Gefühle und erst Recht keine Menschenwürde.
Eine juristische Person gleich zu behandeln ist also einfach nur falsch.

Obwohl das unstrittig ist, versucht es die Pressekammer Hamburg immer wieder,
mit einer Sturheit, die darüber nachdenken lässt, ob sich die Staatsanwaltschaft
mir ihr wegen Rechtsbeugung befassen sollte.

Weiter Gedanken dazu hier

Euer

Justitius

 

.
.
.
:

Teile mit Freu(n)de(n) : Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Twitter
  • Facebook
  • XING
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • Ask
  • Live-MSN
  • MySpace
  • MyShare
  • Mixx
  • Webnews
  • MisterWong
  • email
  • Print
Veröffentlicht unter Allgemein, denkt, Hinweis, Justitius, Politik, Rechte & Paragraphen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Schreib einen Kommentar

Verfassungsgericht stärkt Meinungsfreiheit

Justitius Der Zwillingsbruder von Justitia

Justitius
Der Zwillingsbruder von Justitia

Die Pressekammer Hamburg neigt dazu,
Bürgern das Recht auf Meinungsfreiheit
abzusprechen und die Persönlichkeitsrechte
über das Recht der Öffentlichkeit auf Information
zu stellen.

Prozesse ziehen sich über Jahre
in die Länge.

.

Nun hat das Verfassungsgericht ein Machtwort gesprochen.

Demnach werden die Grenzen der Meinungsfreiheit erst überschritten,
wenn die geäußerten Wahrheiten zu einer unverhältnismäßig großen Verletzung
der Persönlichkeitsrechte führen.

schreibt Zeit online

und weiter:

Die Karlsruher Richter hoben die Entscheidungen ihrer Kollegen
nun wegen Verstoßes gegen die Meinungsfreiheit auf und
kritisierten, die Vorinstanzen hätten deren Bedeutung und Tragweite
nicht hinreichend gewürdigt
.

So müssen nun Betroffene die Behauptung wahrer Tatsachen
aus ihrer Sozialsphäre grundsätzlich hinnehmen.
Die Schwelle zur Persönlichkeitsrechtsverletzung werde erst dann überschritten,
wenn ein Schaden zu befürchten ist, „der außer Verhältnis zu dem Interesse
an der Verbreitung der Wahrheit steht“, hieß es in dem Kammerbeschluss.

Volltext des Urteils

Eine höchstrichterliche Entscheidung bindet auch Richter.
Sie haben sich an Recht und Gesetz zu halten.
Das gilt auch für die Richter der Pressekammer Hamburg.
Die richterliche Unabhängigkeit endet dort,
wo Richter gegen Recht verstoßen.

Wir dürfen gespannt sein, ob die Botschaft bei den Richtern
der Pressekammern angekommen ist.

meint Euer Justitius

Justitius und die Waage der Gerechtigkeit

Justitius und die Waage der Gerechtigkeit

.
.
.
:

Teile mit Freu(n)de(n) : Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Twitter
  • Facebook
  • XING
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • Ask
  • Live-MSN
  • MySpace
  • MyShare
  • Mixx
  • Webnews
  • MisterWong
  • email
  • Print
Veröffentlicht unter Justitius, meint, Rechte & Paragraphen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Schreib einen Kommentar

Fehlurteil aus Bösartigkeit

Rechtsanwalt Johann Schwenn sagte:
Das sei ein Fehlurteil aus Bösartigkeit – kein Justizirrtum.

Da stellt sich mir die Frage nach Schadensersatz.
Wieso haften Richter, die grob-fahrlässig oder gar vorsätzlich ein Fehlurteil fällen,
nicht für die Folgen ?
Bei allem Verständnis für die richterliche Unabhängigkeit,
aber die muss doch auch Grenzen haben.

Warum steht das Volk, in dessen Namen Recht gesprochen werden soll,
nicht auf und verlangt, dass solche Richter zur Rechenschaft gezogen werden?

fragt ein nachdenklicher Justitius

.

.

:

Teile mit Freu(n)de(n) : Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Twitter
  • Facebook
  • XING
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • Ask
  • Live-MSN
  • MySpace
  • MyShare
  • Mixx
  • Webnews
  • MisterWong
  • email
  • Print
Veröffentlicht unter Allgemein, fragt, Justitius, Rechte & Paragraphen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | Ein Kommentar

Abmahnungen ausbremsen – das Schutzschriften-Register

Euer JustitiusDie Abmahn-Wut einiger Anwälte, die das Internet regelrecht durchforsten,
um unbescholtenen Bloggern Rechtsverstöße abzudichten, beschäftigen inzwischen
nicht nur die Gerichte, sondern auch Politiker und bloggende Rechtsanwälte
für Internet-Recht.

Aus lauter Angst vor Abmahnungen mit Unterlassungserklärungen und damit verbundenen hohen Kosten ließ sich mancher verbieten, die eigene Meinung zu vertreten. Erlangen solche Anwälte erst einmal eine Einstweilige Verfügung,
dann ist guter Rat in der Tat teuer.

Gegen Abmahnungen kann man sich aber durchaus wehren.

Das Zauberwort heißt Schutzschrift.

Theoretisch kann ein Abmahn-Anwalt bei Verstößen im Internet bei jedem Gericht
eine „Einstweilige Verfügung“ beantragen, denn die Beiträge sind nahezu weltweit abrufbar.
Es ist vorgekommen, dass solche Anwälte in derselben Sache bei mehreren Gerichten
den Erlass einer „Einstweiligen Verfügung“ beantragt haben.
Das überfordert nicht nur die Opfer solcher Attacken, sondern auch die Gerichte.
Es muss wohl eine Flut solcher Anträge gegeben haben, denn aus reiner Liebe zum Fußvolk haben Richter noch nie die Notbremse gezogen.
Eigennutz dürfte wohl eine entscheidende Rolle gespielt haben.

Jedenfalls schließen sich immer mehr Gerichte dem Verfahren
des Schutzschriften-Registers an.  – Das ist erfreulich für die Opfer.
Wer eine Abmahnung erhält muss nun also nicht mehr schlaflose Nächte verbringen, sondern hinterlegt seine Schutzschrift nebst Anlagen beim Schutzschrift-Register und vermeidet so, dass der Abmahn-Anwalt hinter-rückst zu einer Einstweiligen Verfügung kommt. Will er dem Opfer dennoch an den Kragen, bleibt ihm nur das Hauptsache-Verfahren.

Das Opfer solcher Abmahnungen gewinnt nicht nur Zeit, es darf auch davon ausgehen, dass der Abmahn-Anwalt nunmehr vom Täter einen Vorschuss verlangen wird, weil die Kosten nicht mal so eben an das Opfer durchgereicht werden können.
Damit ist das Thema Abmahnungen nicht völlig vom Tisch.
Der Willkür und dem Missbrauch ist aber zunächst ein kleiner Riegel vorgeschoben …

denkt sich Euer Justitius

Sieh auch hier:   Schutzschriften-Register

.

.

:

Teile mit Freu(n)de(n) : Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Twitter
  • Facebook
  • XING
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • Ask
  • Live-MSN
  • MySpace
  • MyShare
  • Mixx
  • Webnews
  • MisterWong
  • email
  • Print
Veröffentlicht unter Allgemein, denkt, Hinweis, Justitius, Rechte & Paragraphen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | Schreib einen Kommentar

Justitius beginnt seine Arbeit

Für alles gibt es eine Zeit.

Und jetzt ist es Zeit, dass Justitus mit seiner Arbeit beginnt.
Ein Blog ist dazu eine gute Möglichkeit.

Gemeinsam mit anderen Autoren, werden wir als Justitius
juristische Fälle aufgreifen und durchaus Kritik üben an Fehlentwicklungen
in unserer Justiz.
Ob es um die mühselige Mobbing-Rechtsprechung in Deutschland geht,
die Abmahn-Fehlentwicklung oder die sogenannte richterliche Unabhängigkeit,
die oft eher in Willkür ausartet, wir greifen diese Themen auf.

Unsere Justiz in Deutschland bräuchte eine grundlegende Reform.

Das beginnt mit den Voraussetzungen für das Richteramt und endet noch nicht
mit der Dienstaufsicht für Richter, die derzeit praktisch nicht angewandt wird.

Voraussetzung für das Richteramt ist auch soziale Kompetenz.
Diese erwirbt man aber erst im Laufe der Lebenszeit durch Lebenserfahrung.
Deshalb ist einer unserer Vorschläge zum Richteramt nur zuzulassen,
wer mehr als 10 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt bzw. Staatsanwalt gemacht hat.

Soziale Kompetenz muss an verbindlichen Kriterien festgemacht werden,
die überprüfbar sind.
Man trifft heute brüllende, cholerische Richter seltener an in Gerichtssälen,
aber es gibt sie noch. Auch Zyniker und Narzisten begegnet man gelegentlich.
Soziale Kompetenz misst sich aber auch an einem Grundverständnis aktueller Entwicklungen.

So ist es peinlich, wenn man Richter erlebt, die sich mit dem Internet
überhaupt nicht auskennen und Sachverhalte beurteilen sollen, von denen
sie überhaupt nichts verstehen.  –  Fortbildungen wären hier ein Muss.

Die Soziale Kompetenz bei Richtern sollte ähnlich wie ein TÜV
regelmäßig überprüft werden.  Nur so kann gewährleistet werden,
dass unsere Richter fit sind.

Das Amt des Richters ist ein verantwortungsvolles Amt.
Das Volk, in dessen Namen Recht gesprochen wird,
hat einen Anspruch darauf, dass Richter dienst-fähig sind.
Das ist jedoch bei Cholerikern und Narzisten nicht der Fall.
Zur Dienstaufsicht und Fürsorgepflicht gehört also auch die Prüfung,
ob Richter gesund sind.

Die Überlastung der Gerichte verträgt sich auch nicht wirklich
mit der Nebentätigkeitserlaubnis für Richter.
Wenn sich einerseits Verfahren unendlich hinziehen, weil Richter überlastet sind,
sie aber andererseits ein Zubrot durch Seminare und Vorträge verdienen, die das Richtergehalt geeignet sind zu überschreiten, dann stimmt hier die Verhältnismäßigkeit nicht.

Nicht zuletzt sollte auch die Qualität der Urteile untersucht werden.

In Berlin werden gerade in einer Studie Fehlurteile untersucht.
Interessant wäre doch aber auch die Frage, wie sich die Fehlurteile verteilen
auf die jeweiligen Kammern.
Auffällige Kammern sollten geprüft werden.
Richter Buske ist hier ein Beispiel, dass für Schlagzeilen gesorgt hat.
Wo beginnt also und wo endet die Fürsorgepflicht ?

Es geht hier nicht darum mit der Justiz abzurechnen, sondern darum
Denkanstöße zu geben für eine grundlegende Reform.
Dabei wollen wir auch durchaus über den deutschen Tellerrand hinaus schauen.
In Australien muss eine Mediation durchgeführt worden sein, bevor eine Klage
überhaupt zugelassen wird.
In Deutschland machen immer öfter Richter von der gerichtlichen Mediation Gebrauch. Pflicht ist sie bisher nicht.  Sinnvoll wäre es aber, in Lösungen zu denken und
nicht in Rechtsansprüchen.
Für Juristen sicher ein gewöhnungsbedürftiger Gedanke.

Es gibt viel zu tun auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit in der Justiz.
Packen wir es an !
                        Euer Justitius
Euer Justitius

.

.

:

Teile mit Freu(n)de(n) : Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Twitter
  • Facebook
  • XING
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • Ask
  • Live-MSN
  • MySpace
  • MyShare
  • Mixx
  • Webnews
  • MisterWong
  • email
  • Print
Veröffentlicht unter Allgemein, antwortet, denkt, fragt, Justitius, meint, philosophiert, Politik, Sonstiges | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | Schreib einen Kommentar

START II dieses Blogs …

… ist Mittwoch, der 15. April 2020  13 Uhr.
NEU aufgesetzt von Karl-Peter (zur Korona-Zeit).
Version 1 wurde übertragen.
Der START erfolgte am 7. August 2011
Viel SPASS & Erfolg
Karl-Peter & Ricarda

Teile mit Freu(n)de(n) : Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Twitter
  • Facebook
  • XING
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • Ask
  • Live-MSN
  • MySpace
  • MyShare
  • Mixx
  • Webnews
  • MisterWong
  • email
  • Print
Veröffentlicht unter Aktionen, Allgemein, Justitius, Sonstiges | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Schreib einen Kommentar